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Fachberatung

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Tipps des Monats -Februar

  • An frostfreien Tagen den Schnitt an Beerensträuchern, Obstbäumen, Weinreben und Ziergehölzen (Ausnahme: Frühjahrsblüher) fortsetzen.
  • Zum Schutz gegen Frostrisse Bio-Baumanstrich anbringen, oder Bastmatten, oder Bretter von der Südseite gegen die Stämme stellen.
  • Rund aufgeblähte Knospen bei schwarzen Johannisbeeren zeigen Gallmilben an, die Sie ausbrechen.
  • Mulchschichten beiseite harken, damit sich der Boden erwärmt und die Schnecken keinen Unterschlupf finden.
    Den Boden nur tiefgründig lockern, nicht umgraben.
  • Mischkulturen  für Gemüse jetzt planen und Sämereien einkaufen.
  • Im Frühbeet und Folientunnel können bereits frühe Möhren, Radieschen, Rettich und Spinat ausgesät werden.
  • Ab Mitte Februar Frühkartoffeln, Dahlien, Knollenbegonien und Canna antreiben.
  • Über - 5 °C die Hecken auf mindestens 1,5 m zurück schneiden.
  • Balkon- und Kübelpflanzen, die frostfrei überwintert wurden, müssen jetzt geschnitten, umgetopft und heller gestellt werden.
  • Ab Monatsende können Sommerblumen im Frühbeet oder am Fensterbrett ausgesät werden.
     
  • Wer Gartenvögel auf natürliche Art füttern möchte, pflanzt Beeren tragende Gehölze - wie Berberitze, Heckenrose, Pfaffenhütchen, Felsenbirne, Kornelkirsche, Schlehen u.v.m.. Doch auch die Samen von Gräsern, Sommerblumen und Stauden sind bei Körnerfressern sehr beliebt. Nicht zu früh die Blüten-/Samenstände abschneiden.
  • Wenn Vögel regelmäßig gefüttert werden, darauf achten, dass das Futter trocken bleibt und nicht mit Kot verschmutzt werden kann.
  • Die Dohle wurde zum Vogel des Jahres 2012 erkoren.
     
  • Zum Baum des Jahres 2012 wurde die Europäische Lärche ernannt.
  • Gestein des Jahres 2012 ist das Quarzit.

Bauernregel: Februar Schnee und Regen deutet an göttlichen Segen.

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Tipps des Monats -Dezember

  • An milden Tagen, nicht unter minus 5° C an den Obstbäumen den Regulierungs- und Ertragsschnitt vornehmen.
  • Stämme und Ansätze von Leitästen mit Weißanstrich vor Frostschäden schützen.
  • Schütteln Sie nassen und schweren Schnee von Obstgehölzen und Beerenobst, das schützt vor Bruchgefahr.
  • Kresse und Keimsprossen wie Mungbohnen, Alfalfa, Kichererbsen oder Senf auf der Fensterbank aussäen.
  • Empfindliche Stauden und Gehölze mit Laub, Fichtenreisig, Matten oder Vlies abdecken.
  • Gartenteiche sollten nie ganz zufrieren, Strohbündel, Binsen, Styropor oder Holz einfrieren lassen.
  • Wasseruhren, Sämereien und Pflanzenschutzmittel mit nach Hause nehmen und vor Frost schützen.
  • Geräteraum aufräumen und Werkzeug pflegen.
  • Barbara-Zweige, also Triebe von Obst- und Ziergehölzen am 4. Dezember abschneiden und ins warme Zimmer holen, wo sie nach kurzer Zeit aufblühen.
  • Im Herbst oder Frühling ist die Zeit günstig, eine Bodenprobe durchzuführen.
  • Bei der gut gemeinten Vogelfütterung kann man viele Fehler machen. Der Tierfreund informiert sich ausführlich zum Thema Winterfütterung in geeigneter Fachliteratur!
  • Denken Sie auch an eine vogelfreundliche Bepflanzung - beispielsweise mit Beeren tragenden Sträuchern.
  • Der bis zu acht Zentimeter lange, in Buchen- oder Eichenwäldern lebende Hirschkäfer wurde zum Insekt des Jahres 2012 auserkoren.

Wetterbeobachtung: Ist die Zeit zwischen Weihnachten und Epiphanius (6. Januar) sehr mild, dann folgen meistens ein milder Januar und Februar.
 

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Tipps des Monats -November

  • Obstbäume leiden weniger unter der Kälte als unter Temperaturschwankungen. Ein weißer Kalkanstrich am Stamm reflektiert die Sonnenstrahlen und schützt somit vor Frostrissen.
  • Blaubeeren brauchen einen sauren, immer gleichmäßig feuchten Boden. Am besten mit einer Rinden-Mulchschicht die Pflanzscheibe bedecken.
  • Jetzt ist Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen, aber nur in durchlässigen und humosen Boden, in dem zuvor keine Rosen oder enge Verwandte wie Apfel standen. 
  • Durch Anhäufeln mit Kompost bei den Rosen hat man für einen Frostschutz gesorgt und zugleich Dünger verabreicht. 
  • Überall auf dem Stauden- und Gemüsebeet oder unter Bäumen und Sträuchern darf das Herbstlaub als Mulchdecke liegen bleiben. Nur auf dem Rasen nicht – er würde über den Winter unter der Blätterschicht ersticken. 
  • Endivien kann z. B.  mit Vlies-Schutz bis in den Dezember hinein geerntet werden. 
  • Hohe Gräser zusammenbinden, damit das Herz der Pflanze möglichst trocken bleibt. 
  • Vögel freuen sich über Samenstände von Stauden und Gräser, die den Winter über stehen bleiben dürfen. 
  • Gründüngungspflanzen über den Winter stehen lassen und erst im zeitigen Frühjahr einarbeiten.

Nach dem 100-jährigen Kalender ist ab Mitte des Monats vermehrt mit Schneefällen zu rechnen und es wird deutlich frostiger!

In den Wintermonaten halten wir wieder einen Schnittkurs, der Termin wird rechtzeitig zuvor bekannt gegeben.

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Tipps des Monats -Oktober

  • Leimringe gegen den Frostspanner um die Stämme und Stützpfähle der Obstbäume  anbringen.
  • Neben Obstgehölzen und Beerensträuchern werden auch mehrjährige Kräuter wie Lavendel, Estragon, Majoran, Pfefferminze, Pimpinelle, Beinwell, Salbei u.v.m. gepflanzt.
  • Spätgemüse vor eventuellen Nachtfrösten mit Vlies oder Folie schützen.
  • Kohlarten sollten möglichst lange draußen bleiben. Rosen- und Grünkohl brauchen für einen besseren Geschmack sogar etwas Frost.
  • Alte Stauden nach der Blüte teilen und Staudenbeete   neu anlegen und gestalten.
  • Bringen Sie jetzt schon den nächsten Frühling in den Garten, indem Sie Tulpen, Narzissen und andere Blumenzwiebeln setzen.
  • Bereits abgefrorenes Dahlien-, Canna- und Gladiolenlaub schneiden Sie handbreit über dem Boden ab, graben die Knollen aus und lagern die gereinigten, trockenen Knollen am besten in einer Kiste mit Sand in einem kühlen Keller.

Jetzt ist Kompostzeit!

  • Sind Sie Naturschützer, indem Sie die gesunden, natürlichen Abfälle dem Kreislauf der Natur zurückführen.
  • Alle Gemüserückstände, Laub, abgeblühte Sommerblumen und Rasenschnitt gehören vermischt auf den Kompost.
  • Kompost ist der beste und unbezahlbarste Dünger für den Garten!

Der Herbst ist die beste Zeit, um Vogel-Nistkästen mit heißem Wasser gründlich zu reinigen.
       
Bauernregel nach 100-jährigen Kalender:
Wenn der Zugvogel im Oktober zeitig geht, der Winter vor der Türe steht.

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Tipps des Monats -September

  • Leimringe gegen die Frostspanner-Raupen um die Obstbaumstämme anlegen.
  • Faules, wurmiges Obst wegen evtl. Krankheitsübertragung von den Bäumen nehmen und Abgefallenes auflesen und in die Mülltonne.
  • Wasserschosse aus den Obstbäumen entfernen.
  • Die Himbeeren noch etwas mit Kali betonten Dünger, wie Horn-, Knochen- und Gesteinsmehl versorgen (Bessere Fruchtbildung).
  • Regale für Lagerobst und Gemüse reinigen und keimfrei machen.
  • Auf die erlaubte Heckenhöhe von 1,50 m achten.
  • Neben Feldsalat sät man  noch Winterkopfsalat, Winterportulak, Spinat, Möhren, Kresse, Pflücksalat, Rauke und Radieschen aus.
  • Bohnenkraut samt Wurzeln unbedingt verkompostieren, bester Stickstoffsammler!
  • Gründüngung, wie z.B. Phacelia oder Ölrettich auf abgeerntete Beete einsäen, das schützt den Boden und fördert die Fruchtbarkeit.
  • Wärmeliebendes Fruchtgemüse, sowie Blumen vor drohenden ersten Nachtfrösten schützen.
  • Kübelpflanzen nicht mehr düngen, weniger gießen.
  • Ab Mitte des Monates abgeblühte Stauden teilen und an neue Standorte pflanzen.
  • Restliche Blumenzwiebeln von Tulpen werden nun gepflanzt.
  • Den Teich regelmäßig von hineingefallenen Blättern befreien, schützt vor Faulschlammbildung!
  • Nach geräumten Beeten ist die beste Zeit durch Bodenproben eine Bodenanalyse durchzuführen, um den Nährstoffgehalt seines Bodens kennen zu lernen.
  • Helfen sie unseren kleinen fleißigen Nützlingen im Garten, indem sie Brutstätten wie Nistkästen oder Insektenhotels aufhängen.

Bauernregel: "September warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr"

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Tipps des Monats -August-

  • Jetzt ist Pflanzzeit für Erdbeeren – Altpflanzungen düngen.
  • Beerensträucher und Sauerkirschen (zur Vorbeugung der Spitzendürre und Förderung der Fruchtbarkeit) schneiden.
  • Schwertragende Obstbäume abstützen, schützt vor Astbruch.
  • Förderlich für den Blütenansatz von Obstbäumen ist eine dünne, ein bis zwei Zentimeter dicke Kompostschicht auf der Baumscheibe.
  • Ausgesät wird im August: Feldsalat, Spinat, Radieschen, Rettich, Herbstrüben, Petersilie, Kresse und Andere.
  • Auspflanzen kann man noch: Kohlrabi, Brokkoli, Kopfsalat, Endivien, Blumenkohl, Winterporree, Grünkohl und Chinakohl.
  • Regelmäßig die Tomaten entgeizen, anbinden und nach dem fünften Fruchtstand den Haupttrieb kappen, damit die ganze Kraft in die Früchte geht.
  • Die an einem sonnigen Tag geernteten Zwiebeln an einem schattigen und luftigen Ort trocknen. Um die Haltbarkeit im Lager nicht zu verkürzen, dürfen die Schlotten nicht umgetreten werden.
  • Damit sich bei Rosenkohl die Rosen üppiger entwickeln und gut ausreifen empfiehlt sich die Spitzen der Pflanzen zu kappen.
  • Gewürz- bzw. Heil- oder auch Teekräuter jetzt für den Winter ernten, einfrieren oder im Schatten trocknen.
  • Bei Rosen und Dahlien alles Verblühte ständig entfernen.
  • Letzte Rosendüngung mit einem kaliumreichen Volldünger!
  • Durch aufstellen von Nistkästen und Insektennisthilfen sowie  Pflanzung heimischer Gehölze und Verzicht auf Insektizideinsatz, leisten Sie einen großen Beitrag zum Vogelschutz im Garten!
  • Schneeglöckchen, Berganemonen, Blausternchen, Wildkrokusse, Winterlinge, Narzissen, Steppenkerzen, Madonnenlilien, sowie Kaiserkronen und andere Fritillarien (Liliengewächse) jetzt stecken.


Bauernregeln erwünschen trockenes und heißes Wetter, nach der Devise:

"Was der August nicht kocht,lässt der September ungebraten."        

 


 

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Tipps des Monats -Juli-

  • Abgeerntete Erbsen, sowie Buschbohnen direkt über der Erde abschneiden. Die im Boden verbliebenen Wurzeln versorgen die Folgekulturen mit Stickstoff.
  • Abgetragene Himbeerruten bodennah abschneiden, um der Himbeerrutenkrankheit vorzubeugen.
  • Jetzt können noch Möhren, Winterrettich, Chinakohl, Spinat, Fenchel, Endivien, Petersilie und Schnittsalat ausgesät werden.
  • Frühkartoffeln nur nach Bedarf ernten, denn im Boden halten sie sich am besten.
  • Rhabarber und Spargel nicht mehr ernten - mit Kompost düngen.
  • Jetzt den Sommerschnitt an Obstbäumen beginnen.
  • Weiterhin auf Moniliabefall an Kirschzweigen sowie Mehltau an Apfelbäumen und Stachelbeeren achten und bekämpfen.
  • Überalterte Erdbeerpflanzungen durch Neuanlage ersetzen.
  • Wässern Sie lieber seltener (alle 2 bis 3 Tage), dafür aber durchdringender in den Morgenstunden.
  • Jetzt ist die beste Zeit für den Heckenschnitt.
  • Bei notwendigen Spritzungen, unbedingt auf die Tageszeit, Windstille, Bienen- und Pflanzenverträglichkeit achten. Ebenso den Nachbarn von der durchzuführenden Maßnahme in Kenntnis setzen.
  • Verwelkte Blüten regelmäßig  abschneiden, damit die Kraft nicht in die Samen geht, sondern in weitere Blütenbildung.
  • Um den Boden feucht und luftig zu halten, empfiehlt es sich diesen zu mulchen. Das macht auch das Hacken überflüssig.
  • Diesen Monat können mehrjährige Pflanzen wie Glockenblumen, Jungfer im Grünen,  Löwenmaul, Stockrosen u.v.m. ausgesät werden.


Bauernregel: "Wenn es im Juli bei Sonnenschein regnet, man viel giftigem Mehltau begegnet."  

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Tipps des Monats -Juni-

  • Mehltauerkrankte Spitzen an Apfelbäumen und Stachelbeeren entfernen, befallene Früchte abnehmen.
  • Von Monilia befallene Zweige an Kirschen, Pfirsichen und Aprikosen bis ins gesunde Holz ausschneiden.
  • Rosen mit organischem Dünger versorgen und bei anhaltender Trockenheit von unten wässern. Um eine zweite Blüte zu fördern schneidet man die verblühten Triebe regelmäßig aus.
  • Bei Rhododendren, verwelkte Blütenstände ausbrechen, welke Fliederblüten abschneiden.
  • Tomaten, als "Starkzehrer" zusätzlich mit Kalium betonten Dünger versorgen, laufend ausgeizen und regelmäßig und reichlich wässern, ohne die Blätter zu benetzen.
  • Zweijahresblumen Ende des Monats aussäen.
  • Kräuter kurz vor der Blüte ernten.
  • Gelbfallen Ende Juni von Kirschbäumen nehmen.
  • Schneiden Sie Stachel- und Johannisbeeren nach oder während der Ernte aus.
  • Um auch von Rittersporn, Lupinen, Staudensalbei, Margeriten oder Feinstrahlastern eine zweite Blüte zu erhalten schneiden Sie die verblühten Triebe knapp über dem Boden ab und düngen nach.
  • An Johannis (24. Juni) endet die Rhabarber- und Spargel-Ernte.
  • Auch die Pflanzen im Teich müssen alle paar Jahre verjüngt werden.
  • Sommergrüne Schnitthecken schneiden, nachdem man sich vergewissert hat, dass der Nachwuchs der vorhandenen Vogelbrut ausgezogen ist.
  • Weinreben pinzieren (Einkürzen der Triebe) und ziselieren (Ausdünnen der Trauben ab Senfkorngröße).
  • Wie's Wetter am Siebenschläfertag (27.6.), so bleibt es sieben Wochen danach.